Editorial

Migrations- und Asylpolitik der EU basiert auf Mythen und falschen Annahmen

Stacheldraht für die Festung Europa: Polnische Soldaten installieren im November 2022 Stacheldraht entlang der polnischen Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad

Stacheldraht für die Festung Europa: Polnische Soldaten installieren im November 2022 Stacheldraht entlang der polnischen Grenze zur russischen Exklave Kaliningrad Foto: Tomasz Waszczuk/PAP/dpa

Von „zehn großen Schritten nach vorn“ hat Roberta Metsola, die maltesische Präsidentin des Europaparlaments, gesprochen und dabei den kürzlich beschlossenen Migrations- und Asylpakt der Europäischen Union gemeint. Dabei erweckte die Diskussion über die Reform der Asylpolitik in Europa den Eindruck, sich nicht wirklich nach vorn, sondern im Kreis zu bewegen. Vor allem aber basierte sie auf einer Reihe von Klischees und falschen Annahmen. Zudem scheint ein Großteil der demokratischen Parteien Europas in Anbetracht des befürchteten Rechtsrucks bei den Europawahlen wie das Kaninchen vor der Schlange zu verharren, in diesem Fall vor den Rechtspopulisten und Rechtsextremen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren