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Klimaresilienz ist eine strategische Investition
Für Schwellen- und Entwicklungsländer sind Investitionen in Klimaresilienz kein Luxus, sondern ein Muss. Klimakatastrophen und ökologische Degradation beeinträchtigen die wirtschaftlichen Aussichten dieser Länder und belasten ihre Finanzen. Noch gravierender ist vielleicht, dass aufgrund dieser Schocks deren untragbare Schuldensituation in einer Zeit verschärft wird, da die Geberländer ihre Entwicklungshilfe kürzen. Dadurch wird es für Schwellen- und Entwicklungsländer noch schwieriger, Investitionen in die Anpassung an den Klimawandel zu finanzieren.
Foto: Annika Hammerschlag/AP/dpa
In den letzten zwei Jahrzehnten haben 74 Volkswirtschaften, die dem Climate Vulnerable Forum und der Vulnerable Group of Twenty angehören, aufgrund von Klimaschocks Verluste in Höhe von mehr als 525 Milliarden US-Dollar hinnehmen müssen – das entspricht etwa 20 Prozent ihres gesamten BIP. Zu diesen Klimaschocks zählen akute Katastrophen wie Überschwemmungen, Hurrikane und Dürren sowie auch langsamere Prozesse wie Wüstenbildung und Küstenerosion.