Editorial

Ist mit Kirsty Coventry wirklich Zeit für Reformen beim Internationalen Olympischen Komitee?

Nach ihrer Wahl zur IOC-Präsidentin wurde Kirsty Coventry (r.) mit Begeisterung in ihrer Heimat Simbabwe empfangen

Nach ihrer Wahl zur IOC-Präsidentin wurde Kirsty Coventry (r.) mit Begeisterung in ihrer Heimat Simbabwe empfangen Foto: AFP/Jedesai Njikizana

Es ist ein starkes Zeichen: Zum ersten Mal in seiner 131-jährigen Geschichte ist der Vorsitzende des Internationalen Olympischen Komitees eine Frau. Am vergangenen Donnerstag wurde Kirsty Coventry zur neuen IOC-Präsidentin gewählt und wird damit am 24. Juni offiziell die Nachfolge von Thomas Bach antreten. Dabei war ihre Wahl im Endeffekt deutlicher, als es so mancher im Vorfeld vermutet hatte. Denn die 41-Jährige setzte sich bereits im ersten Wahlgang gegen prominente Herausforderer wie den Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes, Sebastian Coe, oder Juan Antonio Samaranch junior, Sohn des gleichnamigen, ehemaligen IOC-Präsidenten, durch. 

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