Editorial
Hitze und Wassermangel
Wasser ist Leben Foto: Editpress/Hervé Montaigu
Kürzlich meinte die für die Wasserversorgung zuständige Schöffin im hauptstädtischen Gemeinderat, Simone Beissel, man könnte sich ruhig zurücklehnen, die Wasserreserven der Hauptstadt reichten noch zur Genüge. Auch wenn die Politikerin mit der Aussage zwar faktisch recht hat, ist eine solche Aussage in Zeiten von allgemeiner Klimakrise doch recht bedenklich, weil sie ein falsches Signal aussendet. Sie zeugt nicht unbedingt von Verständnis für eine doch angespannte Situation. Die Aussage kann insofern missverstanden werden, als dass Wassersparen gar nicht so notwendig und dringend wäre.