Editorial
„Have a little pride“
Prides: Laut werden für mehr Gerechtigkeit Foto: Pexels
Wenn wir am Wochenende in Esch die Pride-Flaggen zur queeren Hymne „I am what I am“ von Gloria Gaynor schwingen, können wir uns glücklich schätzen: Dafür, dass zivilgesellschaftliche Organisationen in Luxemburg mindestens seit den 1970er-Jahren Räume für LGBTQIA+-Menschen schaffen; dass progressive Politiker*innen in der Abgeordnetenkammer früher wie heute keine noch so hitzige Debatte scheu(t)en, um die Rechte marginalisierter Personengruppen zu stärken oder auch dafür, dass luxemburgische EU-Abgeordnete queerfeindlichen Hardliner*innen in Brüssel unermüdlich die Stirn bieten.