Editorial
Gegen rechte Angriffe müssen LGBTQIA+-Personen und ihre Verbündeten zusammenstehen
3.000 Menschen nahmen 2024 in Esch am Equality March teil Foto: Editpress/Alain Rischard
Die Bilder aus Budapest geben Hoffnung: Mehr als 180.000 Personen haben vergangene Woche an der von Ministerpräsident Viktor Orbán verbotenen Pride teilgenommen. Auch wenn verschiedene Teilnehmende vor allem als Protest gegen die Regierungspartei dabei waren – am Ende haben sie ein Zeichen für eine vielfältige und bunte Gesellschaft gesetzt. Eine Gesellschaft, in der auch LGBTQIA+-Personen ihren Platz haben. Einprägend waren besonders Fotos der Agenturen, die in fast allen Medien und etlichen Posts in den sozialen Medien verwendet wurden. Sie zeigen die Sicht von der St.-Gerard-Sagredo-Statue auf die Elisabeth-Brücke, wo sich ein nicht enden wollender Strom von Pride-Teilnehmern an vier Gegenprotestierenden vorbeischiebt.