Kommentar

Flyer statt Maßnahme – Luxemburgs unkonkreter Gas-Sparplan

Die Minister Delles, Bofferding und Turmes haben auch das Wassersparen im Blick

Die Minister Delles, Bofferding und Turmes haben auch das Wassersparen im Blick Foto: Editpress/Julien Garroy

Schon im Juli klingelte in Brüssel der Wecker: Alle Mitgliedstaaten sollten so langsam dann mal doch etwas weniger Gas verbrauchen. Los ging’s mit dem Europa-Gas-Sparplan offiziell am 1. August. Aber erdreistete man sich als Luxemburger Journalist in jenen heißen Sommerwochen, unsere lieben staatlichen Akteure auf ihre Ideen in Sachen Sparen anzusprechen, wurde man – so man denn Antwort erhielt – auf die große Energie-Pressekonferenz am 8. September verwiesen. Dort, so ging die Rede, würde dann alles geklärt, was energetisch zu klären sei: von der Abschaltung der Schwerindustrie über Sonntagsfahrverbote und Ausgangssperren bis hin zum Dimmen der Straßenbeleuchtung in Weiswampach.

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