Kommentar
Fakten interessieren im Impeachment-Verfahren gegen Trump nicht
Trump kann sich glücklich schätzen – Die republikaner sind an Aufklärung nicht interessiert. Foto: AFP
Das Impeachment-Verfahren gegen US-Präsident Donald Trump zeigt, wie weit dessen willkürlicher Umgang mit Fakten bereits Nachahmer in den Reihen der republikanischen Partei gefunden hat. Zwar ist die Beweislage gegen Donald Trump bereits jetzt erdrückend, dennoch wird er bedingungslos von seinen Unterstützern verteidigt. Anders als im Verfahren gegen Bill Clinton, als das Weiße Haus 90.000 Seiten an Dokumenten zur Beweisführung herausrückte, weigert sich die Trump-Administration weiterhin, zwölf hochkarätigen Zeugen in der Angelegenheit die Genehmigung zu erteilen, im Prozess auszusagen. Unterstützung bekommt Trump dabei von seinen Senatoren.