Kommentar

Wie das LOA-Festival durch Halbherzigkeit eine Chance verpasst

Mit „Ask for Angela“ etabliert sich in Luxemburg eine wichtige Initiative für mehr Sicherheit in Nachtleben. Dieser hätte das „Luxembourg Open Air“ (LOA) eine große Bühne bieten können – doch die Organisatoren zögern.

LOA Festival Luxemburg großes Musikfestival mit Menschenmenge und Bühnenbeleuchtung bei Nacht

Als eines der größten Festivals in Luxemburg verfügt das LOA über enorme Sichtbarkeit – das bringt Verantwortung mit sich Archivfoto: Vincent Lescaut/L'essentiel

Belästigungen gehören auch in Luxemburg dazu. Das zeigen Erfahrungsberichte, die der Verein „Ask for Angela“ nach einem Online-Aufruf erhalten hat. Deshalb will Mitgründerin Terri Allington die Sicherheitskampagne „Ask for Angela“ im Land umsetzen. Wer sich in teilnehmenden Bars, Clubs oder Konzerthallen unwohl fühlt, kann beim Personal nach „Angela“ fragen und so diskret Hilfe anfordern. Derzeit befinden sich 14 Lokale im Aufnahmeprozess.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Der Politflüsterer

Ozempic im Gehirn oder Mut zum Aus- und Abbau

;