Editorial

Europa gerät selbstverschuldet ins Hintertreffen

Patrice Lumumba

Patrice Lumumba Foto: Harry Pot/Niederländisches Nationalarchiv

Die Hoffnung währte nur kurz. Der am 2. Juli 1925 geborene Patrice Emery Lumumba, der dieses Jahr hundert Jahre alt geworden wäre, erklärte am 30. Juni 1960 in einer bewegenden Rede die Unabhängigkeit der Republik Kongo von Belgien. Nur wenige Monate war er Premierminister des noch jungen Staates im Herzen Afrikas, heute die Demokratische Republik Kongo. Und nur wenige Monate nach seiner Rede wurde er festgenommen und von einem Erschießungskommando ermordet. Lumumba gilt bis heute als Symbolfigur im Kampf gegen den Kolonialismus, für die Befreiung von der belgischen Kolonialherrschaft, zu der auch Luxemburg seinen Beitrag leistete, und als Vorkämpfer der afrikanischen Unabhängigkeitsbewegung. Er steht für den Kampf um Freiheit, Gerechtigkeit und Selbstbestimmung.

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