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Ein Warnschild für die „Roten Löwen“

Ein Warnschild für die „Roten Löwen“

Foto: sportspress.lu/Gerry Schmit

„Lieber einmal 0:9 verlieren als neunmal 0:1“ – mit diesem Spruch wird weltweit jede Kanterniederlage von Fußballtrainern kleingeredet. Die 0:9-Niederlage gegen Portugal ist wohl eine Katastrophe, allerdings eine, die schnell wieder vergessen werden kann. Die Schmach hat nämlich rein gar nichts daran geändert, dass die FLF-Auswahl weiterhin zwei Joker in der Tasche hat, um sich für die EM 2024 in Deutschland zu qualifizieren und Historisches zu erreichen. Dieses Ziel kann noch über die klassische EM-Qualifikation und zweitens unter Umständen über die Play-offs der Nations League erreicht werden. Das 0:9 hat aber auch gezeigt, dass die Mannschaft von Luc Holtz vor allem mental noch einen weiten Weg vor sich hat, bevor sie die oberste europäische Bühne betreten kann. Ein 0:9 wäre bei einer Europameisterschaft eine Rekordniederlage. Das sollte Warnung genug sein. Denn auf diese Art und Weise will sich wohl kein Luxemburger in die Geschichtsbücher eintragen lassen.

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