Kommentar
Ein Denkzettel für die Kettensäge: Argentiniens Präsident Milei erfährt Wahlschlappe
Javier Milei bei seiner Rede im Regierungsfernsehen am 15. September. Seine Ideologie kann als „libertärer Autoritarismus“ bezeichnet werden. Foto: Handout Casa Rosada / AFP
Eine Lehre für abgewählte Regierungen und Oppositionsparteien: Um (wieder) an die Macht zu kommen, braucht es ein Konzept oder taugliches Erfolgsrezept. Davon können sich zurzeit die Peronisten in Argentinien überzeugen. Bei den Präsidentschaftswahlen vor zwei Jahren von dem libertären Rechtspopulisten Javier Milei und seinem ultrarechten Parteienbündnis La Libertad Avanza in der Stichwahl deutlich besiegt, hat die (links-)peronistische Allianz Fuerza Patria vor allem bewiesen, dass sie sich nicht einig ist und dass sie keine überzeugende politische Alternative anbietet.