Kommentar
Die eiserne María: Friedensnobelpreisträgerin Machado gelingt es, die Elite wie auch die einfachen Leute anzusprechen
Die diesjährige Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado, hier vor Anhängern am 9. Januar in Caracas Foto: dpa/Jesus Vargas
Um den Friedensnobelpreis zu erhalten, muss man kein Pazifist oder Menschenrechtler sein, wie unter anderem das Beispiel Henry Kissinger (1973) zeigt. Es kann sich auch um eine Organisation handeln, wie etwa Amnesty International (1977), Ärzte ohne Grenzen (1999) oder eine internationale Kampagne wie jene für das Verbot von Landminen (1995). Einige Preisträger wie Michail Gorbatschow (1990) und Nelson Mandela (1993) haben andere überstrahlt. Über die Strahlkraft von María Corina Machado lässt sich streiten.