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Die Weltgeschichte ist keine moralische Veranstaltung, findet Robert Goebbels

Es gab im 20. Jahrhundert immer wieder Versuche, die zwischenstaatlichen Beziehungen zu „moralisieren“ und Kriege zu ächten.

Wer den Anspruch auf „Werte-Verteidigung“, „Moral“ und „Ethik“ erhebt, darf auf keinem Auge blind sein. Auch nicht gegenüber Israel, Saudi-Arabien oder dem Qatar.

Wer den Anspruch auf „Werte-Verteidigung“, „Moral“ und „Ethik“ erhebt, darf auf keinem Auge blind sein. Auch nicht gegenüber Israel, Saudi-Arabien oder dem Qatar. Foto: Rizek Abdeljawad/XinHua/dpa

Etwa durch den 1928 initiierten Kellog-Briand-Pakt, ausgearbeitet durch die Außenminister der USA und Frankreichs. Laut dem alle Nationen freiwillig auf Angriffskriege verzichten sollten. Immerhin unterzeichneten 58 Staaten, damit praktisch alle damals unabhängigen Länder, die hehre Absichtserklärung. Darunter Japan und Deutschland. Was Japan nicht davon abhielt, 1931 die Mandschurei zu überfallen. Und Hitler nicht daran hinderte, sich die Tschechoslowakei einzuverleiben und in Polen einzufallen. Während gleichzeitig Stalin die baltischen Staaten und Teile von Finnland und Polen vereinnahmte.

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