Editorial

Die Rettung der Cavem ist ein Lehrstück über Gemeinschaft und Solidarität

Eine Insolvenz, ein vermisster Direktor, 600 Schüler ohne Unterricht. Und doch gibt es für die Cavem ein Happy End. Unser Autor findet, dass wir daraus mehr mitnehmen können als nur eine schöne Geschichte.

Menschen halten sich an den Händen, symbolisieren Zusammenarbeit und Gemeinschaft zur Rettung einer Musikschule.

Wenn Menschen sich zusammentun, können sie Berge versetzen. Oder zumindest eine Musikschule retten. Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Gute Nachrichten sind selten dieser Tage – aber es gibt sie. Dass die Musikschule Cavem weiter besteht und vielleicht schon nach den Osterferien ihre Arbeit wieder aufnehmen kann, gehört eindeutig in diese Kategorie. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Es ist ein Zeugnis dafür, dass das Engagement einer kleinen, entschlossenen Gemeinschaft Berge versetzen kann.

Denn das Ende der Cavem war eine sehr reale Möglichkeit. Der Direktor wird vermisst, der Insolvenzverwalter ordnet die offenen Forderungen, Schüler und Lehrer standen gewissermaßen vor einem „Fait accompli“. Es ist leicht, in einem solchen Moment die Hoffnung zu verlieren, die Waffen zu strecken und sich dem scheinbar Unvermeidlichen zu ergeben.

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