Editorial

Die Regierung wird nicht unbeschadet aus dem aktuellen Sozialkonflikt herauskommen

Schwer vorstellbar, dass Georges Mischo (l.) und Luc Frieden (r.) ganz unbeschadet aus dem aktuellen Konflikt hervorgehen werden

Schwer vorstellbar, dass Georges Mischo (l.) und Luc Frieden (r.) ganz unbeschadet aus dem aktuellen Konflikt hervorgehen werden Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Nach langen Monaten saßen die Sozialpartner am Mittwoch erstmals wieder gemeinsam am Verhandlungstisch. Während die Gewerkschaften einen klaren Punktsieg errangen, bemüht sich Premierminister Luc Frieden darum, die Deutungshoheit zurückzugewinnen – und sich selbst sowie seine Regierung als Brückenbauer zu inszenieren. Dabei war es gerade die Regierung, die den aktuellen sozialen Konflikt in Luxemburg mit heraufbeschworen hat. Es erscheint wenig wahrscheinlich, dass Frieden und insbesondere Arbeitsminister Georges Mischo politisch unbeschadet aus diesem Prozess hervorgehen werden.

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