Kommentar

Die Angst hat gesiegt: Zum Ausgang der Wahlen in Spanien

Siegen heißt nicht unbedingt Regieren. Diese politische Weisheit scheint sich nun auch in Spanien zu bestätigen. Denn das konservative Lager hat in dem südeuropäischen Land einen bitteren Sieg geholt, der sich noch in eine Niederlage verwandeln könnte.

Alberto Núñez Feijóo (l.) hat die Wahlen zwar gewonnen, doch der Sieg könnte sich noch als Niederlage herausstellen 

Alberto Núñez Feijóo (l.) hat die Wahlen zwar gewonnen, doch der Sieg könnte sich noch als Niederlage herausstellen  Foto: AFP/Oscar del Pozo

Der konservative Spitzenkandidat Feijóo von der Volkspartei verfehlte zusammen mit seinem potenziellen Koalitionspartner, der ultrarechten Partei Vox, die absolute Mehrheit. Er wird voraussichtlich keine tragfähige Regierung bilden können. Feijóo büßte dafür, dass er sein Schicksal an die reaktionäre Rechtsaußenpartei gebunden hatte. Eine Partei, welche die in Spanien 1975 untergegangene Franco-Rechtsdiktatur verteidigt und die Zeit in Spanien zurückdrehen will.

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