Kommentar
Der nationale Konsens: Luxemburg und Migration
Auch im vergangenen Jahr suchten mehr als 2.000 Menschen internationalen Schutz in Luxemburg Foto: AFP/Pablo Garcia
Europas südliche Nachbarschaft ist weiter in Unruhe. In Syrien herrscht noch immer Krieg, in Afghanistan ist keine Ruhe eingekehrt, im Irak auch nicht, in Libyen fehlt jegliche staatliche Ordnung. Das lässt sich auch aus den Zahlen des Migrationsberichtes für das vergangene Jahr 2019 ablesen. Am Montag wurden diese für Luxemburg vorgestellt – und erneut liegt die Zahl der Anträge auf internationalen Schutz über der 2.000er-Marke, wie jedes Jahr seit dem Flüchtlingssommer 2015.