Editorial

Der Sport als Spiegel von Politik, Geschichte und Gesellschaft

Kap Verdes Stopira (links) feiert mit seinem Teamkollegen nach dem Sieg gegen Eswatini 

Kap Verdes Stopira (links) feiert mit seinem Teamkollegen nach dem Sieg gegen Eswatini  Foto: Cristiano Barbosa/AP/dpa

Der Jubel war riesig, als sich die kapverdische Fußballnationalmannschaft vergangene Woche mit einem 3:0-Sieg über Eswatini zum ersten Mal für die Weltmeisterschaft qualifizierte. Nicht nur auf den neun bewohnten Inseln des Archipels wurde gefeiert, sondern überall dort, wo die Diaspora der Kapverdier anzutreffen ist – so auch in Luxemburg. Das WM-Ticket der Seleção hat noch mehr Gewicht als die bisherigen sportlichen Erfolge der Kapverden – und besitzt 2025 eine besondere symbolische Bedeutung: Dieses Jahr beging der Inselstaat das 50-jährige Jubiläum der Unabhängigkeit. Am 5. Juli 1975 endete die portugiesische Kolonialherrschaft. Heute zeichnet sich die kapverdische Demokratie durch ihre Stabilität und Rechtsstaatlichkeit aus. Auch wirtschafts-, gesundheits- und energiepolitisch hat das Land große Fortschritte erzielt.

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