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Das Tocqueville-Paradox: Hierzuländchen lebt es sich gut – sofern man das nötige Kapital hat

„Paradox: wenn ein Schlaumeier Unsinn verzapft“ (Friedrich Löchner, deutscher Pädagoge, Dichter, Autor und Schachspieler)

Das Tocqueville-Paradox: Hierzuländchen lebt es sich gut – sofern man das nötige Kapital hat

Foto: Editpress/Alain Rischard

Und das trifft in dem in diesen Zeilen visierten Topic aus mehreren Gründen so schon mal mit Sicherheit nicht zu. Die Bedeutung des Titels: Je geringer die sozialen Ungleichheiten, desto sensibler wird das Volk für verbleibende Ungerechtigkeiten. Also je weniger soziale Ungleichheiten eine Gesellschaft, ein politisches System kennt, desto sensibler reagiert das Volk bei den verbleibenden Ungerechtigkeiten. Oder noch: Je deutlicher das Volk die wenigen verbleibenden Ungleichheiten als durch und durch „menschengemacht“ erkennt, desto empfindlicher wird es für eben diese Differenzen und umso mehr Empörung wird den Herrschenden entgegenschlagen. Dieses Phänomen wird in der Soziologie das „Tocqueville-Paradox“ genannt. Interessantes Thema jedenfalls …

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