Editorial
Das Sorgenkind des Sports bleibt das Ehrenamt
Ohne Menschen, die sich freiwillig in den Dienst des Sports stellen, wird es nicht gehen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Es gibt sie noch, aber es werden immer weniger: Die Rede ist von ehrenamtlichen Helfern, die einen gesellschaftlichen Dienst sogar teilweise über Eigeninteressen, Familie und Zeit stellen. Es ist eine Sorte Menschen, die sich nach einem langen Arbeitstag bei fordernden Vorstandssitzungen einbringen, mehrere Stunden vom Sonntag hinter einem Grill verbringen oder bei eisiger Kälte als Streckenposten bei einem Cyclocross-Rennen im Einsatz sind: Damit der Sportalltag – vom jüngsten Nachwuchsathleten bis hin zur Seniorenmannschaft – reibungslos stattfinden kann, braucht es nach wie vor kollektive Bereitschaft.