Standpunkt

1. Mai 2022: „Vom Feiertag zurück zum Aktionstag“

Die sanitäre Krise, die nicht gänzlich überstanden ist, sowie die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine bewirken, dass bei vielen keine echten Mai-Gefühle aufkommen werden. Beide Krisen haben die sozialen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft noch verschärft. Deshalb ist es überaus wichtig, dass möglichst viele Gewerkschaftsmilitanten und -mitglieder sich an den diesjährigen Mai-Manifestationen der Gewerkschaften beteiligen.

Nora Back spricht vor den versammelten Mitgliedern des OGBL vor dem Escher Rathaus am 1. Mai 2021

Nora Back spricht vor den versammelten Mitgliedern des OGBL vor dem Escher Rathaus am 1. Mai 2021 Foto: Editpress/Julien Garroy

Unsere Regierung gibt sich jede erdenkliche Mühe, um die schaffenden Menschen und die Pensionierten zur Kasse zu bitten, für Krisen, die andere verschuldet haben. Infolge der Finanzkrise schürte die damalige Regierung, die ähnlich wie die heutige zusammengesetzt war, ein Sparpaket, das sie als Zukunftspaket bezeichnete. Die Hauptlast der damaligen Sparmaßnahmen, die heute noch nachwirken, wurde auf völlig unsoziale Art allen Schichten der Bevölkerung aufgebürdet.

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