„Bitz- a Kaffi-Haus“ Diekirch
Zwischen Stoffballen und Milchschaum: Wie ein Café zum Nähzimmer wird
Selbstgemacht statt Fast Fashion: Im „Bitz- a Kaffi-Haus“ in Diekirch trifft kreatives Nähen auf Café-Atmosphäre. Wie drei Damen diesem Handwerk wieder mehr Sichtbarkeit verschaffen.
V.l.n.r.: Winny, Line und Nadine betreiben das „Bitz- a Kaffi-Haus“ in Diekirch Foto: Editpress/Julien Garroy
Nur einen Katzensprung vom Diekircher Bahnhof entfernt liegt das „Bitz- a Kaffi-Haus“: ein kleiner, sonnendurchfluteter Laden am Ufer der Sauer – prall gefüllt mit bunten Stoffen, Knöpfen in allen Größen und Farben sowie weiteren Materialien, die beim Nähen unverzichtbar sind. Doch wie der Name bereits andeutet, handelt es sich nicht nur um einen Stoff- und Nähwarenladen, sondern auch um ein Café mit ausschließlich vegetarischen Mahlzeiten. Besitzerin Winny (56) kennt dieses Konzept aus Flandern, wo sie ursprünglich herkommt. Dort gibt es Fahrradläden mit Caféecken – ein Konzept, das sie 2017 nach Diekirch brachte.