Jahresvergleich
Zwischen Dauerregen und Trockenheit: Wetterdaten zeigen große Schwankungen
Von ungewöhnlich viel Regen bis zu deutlicher Trockenheit: Wetterdaten der letzten Monate zeigen starke, teils sogar extreme Schwankungen im Vergleich zum langjährigen Mittel.
Nach einem sehr nassen Januar fehlte es von Februar bis Anfang April deutlich an Niederschlägen Foto: Patrick Pleul/dpa
Über das Wetter, so heißt es, lässt sich nicht streiten – oder etwa doch? Zu warm, zu kalt, zu nass, zu grau oder zu schwül: Selten trifft es jedermanns Geschmack. Oft trügt jedoch das persönliche Empfinden, denn die gemessenen Daten erzählen eine objektivere Geschichte. So zeigen die monatlichen Wetterbilanzen von Meteolux, dass die gefallenen Regenmengen von November 2024 bis März 2025 unter dem Mittel von 1991 bis 2020 liegen. Mit einer Ausnahme: Im Januar 2025 hat es 148,1 l/m2 geregnet – mehr als das doppelte des Mittelwerts aus den Jahren 1991 bis 2020, was laut Philippe Ernzer von Météo Boulaide „außerordentlich markant“ ist. Im Nordwesten Luxemburgs waren die Niederschläge dabei noch ergiebiger: An einer privaten Wetterstation in Roodt bei Ell wurden 211,27 l/m2 gemessen, sagt Erzner auf Nachfrage des Tageblatt.