Justiz

Zu wenig Leute, zu wenig Platz: Generalstaatsanwältin Solovieff reagiert auf Kritik 

Nachdem Lydie Polfer in einem Interview über die mangelnde Weiterverfolgung von polizeilich erfassten Fällen durch die Staatsanwaltschaft berichtet hatte, reagierte Generalstaatsanwältin Martine Solovieff beim Neujahrsempfang der Justiz auf die Kritik der Bürgermeisterin von Luxemburg-Stadt.

Neujahrsempfang: Justizministerin Elisabeth Margue (l.), Generalstaatsanwältin Martine Solovieff und Thierry Hoscheit, Präsident des Obersten Gerichtshofs

Neujahrsempfang: Justizministerin Elisabeth Margue (l.), Generalstaatsanwältin Martine Solovieff und Thierry Hoscheit, Präsident des Obersten Gerichtshofs Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

32 nicht besetzte Posten. Dazu 16 Personen in Elternzeit oder anderen Beurlaubungen. Macht 48 Personen, die fehlen, um die Fälle der Generalstaatsanwaltschaft zu bearbeiten. Das ist die Bilanz, die Generalstaatsanwältin Martine Solovieff auf dem Neujahrsempfang in der „Cité judicaire“ zieht. „Das sind 17 Prozent, die fehlen.“ Ähnlich sieht es bei den Gerichten in Luxemburg-Stadt und Diekirch aus. Auch hier seien etwa ein Fünftel der Stellen nicht besetzt, so Solovieff. Bei der Staatsanwaltschaft Luxemburg stauen sich die Fälle, die „Police judicaire“ gehe regelrecht unter.

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