Protestaktion in Esch

Wohnungsnot und leerstehende Gebäude: Problem erkannt, aber noch lange nicht gelöst

Bei Wohnungsnot und Leerstand bestehe Handlungsbedarf, hieß es fraktionsübergreifend in der Escher Ratssitzung am Freitag. Mit einer Protestaktion am Samstag hat „déi Lénk Esch“ ihre Sicht der Dinge unterstreichen wollen. Die Wohnungskrise ist damit nicht gelöst. Drei Beispiele verdeutlichen die Problematik.

Protestpiquet von „déi Lénk“ am vergangenen Samstag in Esch. Dass das ehemalige Gendarmerie-Gebäude in der rue du Nord leer stehe, sei inakzeptabel.

Protestpiquet von „déi Lénk“ am vergangenen Samstag in Esch. Dass das ehemalige Gendarmerie-Gebäude in der rue du Nord leer stehe, sei inakzeptabel. Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Wohnungsnot und leerstehende Gebäude sind auch in Esch nach wie vor drängende Themen. Bei der Gemeinderatssitzung am vergangenen Freitag wurde fraktionsübergreifend festgestellt, dass Handlungsbedarf bestehe. Auslöser und zentraler Punkt der Diskussion war eine von Oppositionsrat Marc Baum („déi Lénk“) eingereichte Motion, die auf den Leerstand in Esch hinwies. Als Beispiel wurde der seit Jahren größtenteils ungenutzte Gebäudekomplex der ehemaligen Gendarmerie in der rue du Nord genannt. Der staatliche Eigentümer, „Bâtiments publics“, sei bislang nicht aktiv geworden. Nun hofft „déi Lénk“, dass durch die Motion Bewegung in die Sache kommt. Blockierter Wohnraum sei angesichts der anhaltenden Wohnungskrise inakzeptabel.

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