Waïfescht in Schwebsingen
Wo Wunder wahr werden
Beim 74. „Schwéidsbenger Wäifescht“ wurden am Wochenende Zusammenhalt und Geselligkeit gelebt und Wein aus Wasser „gezaubert“.
Ehrengast Max Hahn durfte den Wein aus dem Wunderbrunnen ausschenken Foto: Marco Goetz
Beim 74. „Schwéidsbenger Wäifescht“ wurde am Sonntag wieder einmal das sprichwörtliche Wunder Wirklichkeit: Aus dem Brunnen vor der Kirche floss kein Wasser, sondern Wein. „Ein solches Fest gibt es sonst nirgendwo im Land“, sagte Pit Gloden, Präsident des Organisationskomitees.
Rund um das Augustinshaus und den Dorfbrunnen genossen die Besucher Luxemburger Weine und Crémants, regionale Spezialitäten und Käse. Ein Straßenmarkt mit 20 Handwerksständen und Angebote für Kinder ergänzten das Programm.
Bürgermeister Michel Gloden erinnerte an den luxemburgischen Schriftsteller Marcel Reuland und dessen Worte: „Es ist Kirmes im Dorf.“ Gerade das Zusammenkommen sei wichtig. Weinfeste dienten deshalb nicht allein dem Vergnügen, sondern vor allem der Geselligkeit und der Dorfgemeinschaft, so Gloden.
Auch Minister Max Hahn hob hervor, wie wichtig es sei, Traditionen wie das Schwebsinger Weinfest zu erhalten. Solche Veranstaltungen förderten den Zusammenhalt und die Integration. Sie brächten Menschen zusammen und sorgten dafür, dass sie einander kennenlernten.
Für die musikalische Unterhaltung sorgten am Sonntag unter anderem die „Gehansbléiser“ aus Düdelingen.
Im Rahmen der Kirmes spielte die „Welleschter Musek“ Bürgermeister Michel Gloden am Samstagabend ein Ständchen Foto: Marco Goetz