Escher Resilienzmanager

Warum man seinen Nachbarn in Krisenzeiten kennen sollte

Esch will sich systematischer auf Krisen vorbereiten. Resilienzmanager Philippe Weis setzt dabei nicht nur auf technische Maßnahmen und neue Strukturen, sondern auch auf Eigenvorsorge und Nachbarschaftshilfe.

Bürgermeister Christian Weis (l.) und „Chief Resilience Officer“ Philippe Weis: Resilienz soll in Esch sowohl die Stadt als auch die Bevölkerung betreffen

Bürgermeister Christian Weis (l.) und „Chief Resilience Officer“ Philippe Weis: Resilienz soll in Esch sowohl die Stadt als auch die Bevölkerung betreffen Foto: Editpress/Alain Rischard

Ein schwerer Sturm zieht auf. Im eigenen Garten sind die losen Gegenstände schnell weggeräumt. Doch wie sieht es beim Nachbarn aus? Vielleicht lebt dort jemand, der älter ist oder im Rollstuhl sitzt und dabei Hilfe braucht. Dieser Reflex gehört für Philippe Weis, Resilienzmanager der Stadt Esch, zur Krisenvorsorge. „Das sind kleine Dinge, die trotzdem einen größeren Einfluss haben können“, sagt der 33-Jährige im Gespräch mit dem Tageblatt.

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