Unwetter

Wirbelsturm zerstört Corona-Teststation in Grevenmacher

Das Unwetter am Freitagabend beschränkte sich nicht auf sintflutartige Regenfälle. In Grevenmacher manifestierte sich ein Wirbelsturm, zerstörte auf einer Strecke von 40 Metern mehrere Bäume und riss die örtliche Corona-Teststation in Stücke.

Die Überreste der Teststation blockieren im strahlenden Sonnenschein den Radweg – und lassen erahnen, was sich in der Nacht in Grevenmacher zugetragen hat

Die Überreste der Teststation blockieren im strahlenden Sonnenschein den Radweg – und lassen erahnen, was sich in der Nacht in Grevenmacher zugetragen hat Foto: Gerry Schmit

Der Sturm auf die Covid-Teststation in Grevenmacher war am Freitagabend, 12. Juli, keine abgedroschene Metapher. Während das Unwetter – Meteolux hatte Warnstufe Orange ausgegeben – sich in weiten Teilen des Landes auf dichte Regenfälle und Gewitter beschränkte, ging es an der Mosel rauer zu. Ein lokal begrenzter Wirbelsturm richtete auf einer Strecke von etwa 40 Metern große Verwüstungen an, wie Bürgermeister Léon Gloden auf Nachfrage des Tageblatt bestätigte. In seine Fänge geriet auch die Covid-19-Teststation, deren Zelte dem Sturm nicht lange standhielten. Zwei Menschen wurden nach Angaben des Bürgermeisters dabei verletzt.

Die Überreste von Bäumen sowie Zeltplanen und -stangen machen am Samstagmorgen den Radweg entlang der Mosel unbefahrbar. Die Schiffe einer nahen Anlegestelle wurden allerdings nicht beschädigt. Laut Gloden sollen die Schäden im Laufe des Tages weggeräumt werden und am Mittwoch soll auch die Covid-Teststation ihren Betrieb wiederaufnehmen.

Der Sturm zerbrach die Bäume wie Zahnstocher …
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Der Sturm zerbrach die Bäume wie Zahnstocher …
… riss sie aus dem Boden …
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… riss sie aus dem Boden …
… und warf die Äste auch auf die Fahrzeuge, die in der Nähe parkten.
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… und warf die Äste auch auf die Fahrzeuge, die in der Nähe parkten.
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