Große Nachfrage
„Wir können nicht jedem helfen“: So funktioniert die soziale Mietverwaltung im Kordall
Die „Agence immobilière sociale Kordall“ (AISK) bringt leer stehende Wohnungen und Menschen in prekären Lebenssituationen zusammen. Doch die Nachfrage ist deutlich größer als das Angebot.
Lynn Elvinger ist ausgebildete Sozialarbeiterin und Abteilungsleiterin der AIS Kordall Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Tageblatt: Was genau macht die „Agence immobilière sociale Kordall“ – und für wen ist ihr Angebot gedacht?
Lynn Elvinger: Unsere Hauptaufgabe ist die sogenannte „Gestion locative sociale“ (soziale Mietverwaltung). Wir mieten Wohnungen von privaten Eigentümern an und stellen diese anschließend Menschen in prekären Situationen zur Verfügung.