Luxemburg-Stadt

„Stater Braderie“ dieses Jahr erst eine Woche später

Nicht am Kirmesmontag: Die „Stater Braderie“ findet dieses Jahr eine Woche später als gewohnt statt. Die 97. Ausgabe steht am 7. September auf dem Programm. Der Geschäftsverband UCVL gab auf der Pressekonferenz am Mittwoch nähere Informationen.

Wer Schnäppchen sucht, wird bei der Braderie fündig

Wer Schnäppchen sucht, wird bei der Braderie fündig Foto: Editpress/Julien Garroy

Die „Stater Braderie“ in Luxemburg-Stadt findet in diesem Jahr erstmals nicht am Kirmesmontag statt, sondern eine Woche später, am 7. September. Grund dafür ist die diesjährige Terminlage der mittlerweile 97. Ausgabe. „Der Kirmesmontag war am 31. August. Eine Braderie im August finden wir allerdings nicht so ideal“, erklärte Mireille Rahmé, Präsidentin der „Union commerciale de la ville de Luxembourg“ (UCVL) am Mittwochmorgen während einer Pressekonferenz am Knuedler.

Fast 200 Händler bauen ihre Stände auf

Haupttag der Braderie ist der kommende Montag, an dem große Teile der Innenstadt für die Veranstaltung gesperrt werden, darunter die Oberstadt und das Bahnhofviertel. Insgesamt nehmen dieses Jahr 192 Händler teil. Am Wochenende läuft die Braderie auch schon – in eingeschränkter Form: Ab Samstag dürfen Stände aufgebaut werden, sofern sie den Straßenverkehr nicht behindern. Ergänzt wird das Programm am Sonntag wie im vergangenen Jahr mit einem großen Flohmarkt in der Avenue de la Gare.

Vor allem unabhängige Geschäfte profitieren

Der Tag sei laut Rahmé eine gute Gelegenheit, Altes loszuwerden: „Große Unternehmen können unverkaufte Artikel oft zurückschicken. Unabhängige Händler bleiben darauf sitzen. Und alles, was im Regal liegen bleibt, ist Geld, das sie nicht anderweitig nutzen können.“

Die Braderie sei auch ein „schönes Schaufenster“ für die Herbst- oder Winterkollektionen. „Wer zur Braderie kommt, um ein gutes Schnäppchen zu machen, sieht dabei auch schon die neue Kollektion. Es ist außerdem eine Gelegenheit, ein Geschäft kennenzulernen, in das man sonst nicht hineingegangen wäre“, erzählt sie dem Tageblatt. Den Erfolg erkenne sie auf Nachfrage daran, dass immer wieder die gleichen Händler teilnehmen: „Dieser Tag bedeutet enorm viel Aufwand, und trotzdem sind es immer wieder dieselben, die teilnehmen. Für sie muss es sich also auch wirklich lohnen.“

„Eine Stadt lebt durch ihre Geschäftswelt“

Auch Bürgermeisterin Lydie Polfer (DP) hofft in diesem Jahr auf einen großen Erfolg der Braderie. Zugleich unterstrich sie die Bedeutung des Handels für die Attraktivität der Hauptstadt. „Eine Stadt lebt durch ihre Geschäftswelt“, sagte Polfer mit Blick auf die Unterstützung der Veranstaltung.

Auch abseits der Verkaufsstände wird einiges geboten: Kinder können am Pariser Platz an Lego- oder Graffiti-Workshops teilnehmen, während Ludoland weitere Aktivitäten anbietet. Auf dem Knuedler präsentieren sich unter anderem die Air Rescue und die luxemburgische Armee. Auf der place d’Armes gibt es außerdem ein Glücksrad mit Geschenken im Gesamtwert von 6.000 Euro, die von den Geschäften der Stadt zur Verfügung gestellt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite braderie.vdl.lu.

Informationen zum Verkehr

Durch die Braderie kommt es zu zahlreichen Verkehrsänderungen. Rund um die „Gare“ werden die Buslinien umgeleitet, zudem sind Teile der Avenue de la Liberté sowie die rue Notre-Dame für den Autoverkehr gesperrt. Die Tram fährt hingegen ununterbrochen. Für die Anreise stehen mehrere kostenlose Park+Ride-Plätze zur Verfügung.

0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren