Zeitumstellung

Winterzeit in Luxemburg: Uhren werden in der Nacht auf Sonntag zurückgestellt

In der Nacht auf Sonntag werden die Uhren von drei auf zwei Uhr zurückgestellt.

Am Wochenende werden die Uhren um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt

Am Wochenende werden die Uhren um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt Foto: Jennifer Brückner/dpa

Alle Jahre wieder dieselbe Frage: Was denn jetzt? Eine Stunde mehr oder weniger? Dieses Wochenende lautet die Antwort: eine Stunde mehr. In der Nacht von Samstag, 24., auf Sonntag, 25. Oktober, werden die Uhren pünktlich um 3.00 Uhr auf 2.00 Uhr zurückgestellt. Wer ausschlafen kann, darf also eine Stunde länger liegen bleiben.

Und wie merkt man sich die Richtung? Zum Beispiel mit den Gartenmöbeln: Im Frühjahr stellt man sie vor die Tür, im Herbst wieder zurück in den Schuppen. Genauso geht es mit den Uhrzeigern: im Frühjahr vor, im Herbst zurück.

Warum die Zeitumstellung weiterhin umstritten ist

Damit kehren wir zu jener Zeit zurück, die oft als die „richtige“ bezeichnet wird. Genauer heißt sie Normalzeit, bei uns Mitteleuropäische Zeit, kurz MEZ. „Winterzeit“ ist der gebräuchliche Name dafür. Während der Sommerzeit gehen die Uhren gegenüber der Normalzeit eine Stunde voraus.

In Luxemburg werden die Uhren seit 1977 zweimal im Jahr umgestellt. Im Oktober und im März. Die Sommerzeit sollte helfen, das Tageslicht besser zu nutzen und Energie zu sparen. Gegner kritisieren, dass die Zeitumstellung die innere Uhr durcheinanderbringt und Schlafprobleme, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten verursachen kann. Eine Abschaffung wird auf EU-Ebene seit Jahren diskutiert. Die Mitgliedstaaten haben sich bislang aber auf keine gemeinsame Position verständigt. Bis dahin drehen wir weiter an der Uhr.

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