Europas Suche nach der richtigen Zeit

Sommerzeit: etwas Freude, etwas Ärger und viel Schulterzucken

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wechseln wir von Winter- auf Sommerzeit. Über das Ende der Umstellung wird seit Jahren diskutiert. Geblieben ist vor allem eines: europäische Uneinigkeit.

Uhr mit Zeigern bei 2 Uhr symbolisiert jährliche Zeitumstellung auf Sommerzeit von 2 auf 3 Uhr nachts

Alle Jahre wieder: Zeitumstellung, diesmal von 2 auf 3 Uhr Foto: Sina Schuldt/dpa

In der Nacht von Samstag auf Sonntag passiert wieder das, was zuverlässig für schlechte Laune, halb gare Debatten und erstaunlich viele Meinungsbeiträge sorgt: Die Uhr springt von 2 auf 3 Uhr. Eine Stunde verschwindet. Einfach so. Man könnte fast meinen, sie sei ausgewandert, vielleicht nach Brüssel, wo seit Jahren darüber beraten wird, ob man dieses Ritual nicht endlich abschafft.

Die Zeitumstellung gilt als polarisierend. Tatsächlich gibt es zwischen Begeisterung und Ablehnung eine breite, stille Mitte, die die Uhr umstellt, kurz mit den Schultern zuckt und dann weitermacht.

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