Wetterkolumne
Wind und Schneeschauer: Wetterwoche in Luxemburg bleibt spannend
Das alte Jahr klang mit ruhigem Hochdruckwetter aus. 2025 zeigt sich dagegen von Anfang an sehr turbulent – und das wird noch eine Weile so weitergehen.
In diesen Tagen ist wieder mit einigen Sturmschäden zu rechnen Foto: Editpress-Archiv/Alain Rischard
Wie in der letzten Kolumne vom vergangenen Freitag betont, hat sich in der Nacht zum Sonntag eine Warmfront über die noch am Boden liegende Kaltluft gelegt. Dies ging mit größeren Niederschlagssummen einher, doch durch den Luftmassenwechsel kamen diese in unterschiedlichen Formen herunter. Zu Beginn war es noch Schnee, bevor dieser gegen 1 bis 2 Uhr immer mehr in Regen überging. Die Schneephase dauerte also nicht besonders lange, es konnten nur gebietsweise wenige Zentimeter Neuschnee für eine weiße Decke sorgen. Die Glatteisregen-Phase dauerte bis in den frühen Morgen und hatte vielerorts spiegelglatte Straßen und Gehwege zur Folge. Die Intensität fiel nicht überall gleich aus, was auf die Verteilung und Menge der Niederschlagssummen zurückzuführen ist. Etwa 5 bis höchstens 10 l/m2 Regen fielen als Glatteisregen, gebietsweise war es weniger. Wie angekündigt stand eine schwere Glatteisregenlage, wie das vor einem Jahr am 17. Januar 2024 der Fall war, nicht zur Option.