Mehr als nur einfache Gitarrenriffs
Wie sich Musiker*innen weltweit und in Luxemburg zu politischen Konflikten äußern
Politische Äußerungen von Musiker*innen sorgten in der jüngsten Vergangenheit weltweit für Reaktionen – von den USA bis nach Luxemburg. Wer schweigt und wer Farbe bekennt. Eine Analyse.
„Wir sind keine Wilden, wir sind keine Tiere, wir sind keine Außerirdischen“: Der puertoricanische Künstler Bad Bunny trat in der Halbzeitpause des Superbowls 2026 auf Foto: Mark J. Terrill/AP/dpa
Es ist ein zwiespältiges Thema: politische Äußerungen von Musikerinnen und Musikern. Sie werden für ihr künstlerisches Schaffen verehrt, oft in eine Vorbildrolle gehoben und zwangsläufig zu Kommentatoren der sozialen und politischen Lage – egal, ob in Bezug auf ihr Heimatland oder einen der aktuellen globalen Krisenherde. Wie aber geht man als Fan damit um, wenn einem die Haltung missfällt? Werk von Autorin beziehungsweise Autor trennen?