7.000 heimliche Werke
Wie ein australischer Mathelehrer nach seinem Tod zum Kunststar wird
Als Robert Martiensen 2007 tot auf seinem Bauernhof in Südaustralien aufgefunden wurde, kam eine Sammlung von 7.000 Gemälden zum Vorschein. Diese hat der einstige Mathelehrer über Jahre heimlich gemalt. Jetzt wurden die Bilder zum ersten Mal in Australien ausgestellt – die Begeisterung ist groß.
Martiensens Werk inspiriert sich von den großen modernistischen Künstlern des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts Fotos: Hamilton Gallery
Robert Martiensen war bisher kein Name, den man in Australien kannte. Zudem ist der Australier bereits seit 16 Jahren tot. Der frühere Mathelehrer war 2007 im Alter von 74 Jahren tot in seinem einsam gelegenen Bauernhaus in Südaustralien aufgefunden worden. Zu seinen Lebzeiten wusste niemand, dass Martiensen ein Künstler war. Der Lehrer hat nie eine Kunstschule besucht, Kameras hat er gemieden, seine Werke nie ausgestellt oder gar verkauft.