Vom Nationalepos bis zum Erotik-Streifen

Wie die Nibelungensage in der Kinogeschichte behandelt wurde (Teil 1)

Mit „Hagen – Im Tal der Nibelungen“ ist eine neue Verfilmung des mittelalterlichen Heldenepos des Nibelungenlieds in den Kinos gestartet. Lange galt das umfangreiche Werk als das Nationalepos der Deutschen und wurde unter verschiedensten Varianten in unterschiedlichen historischen Kontexten interpretiert. Die erste Ausgabe einer zweiteiligen Übersicht.

Szene aus dem Film „Hagen – Im Tal der Nibelungen“ 

Szene aus dem Film „Hagen – Im Tal der Nibelungen“  Foto: Constantin Film Verleih/DPA

Das mittelhochdeutsche Heldenlied der Nibelungen, das um 1200 entstanden ist, ist ein deutscher Fantasy-Mythos, der um Liebe und Tod, um Treue, Verrat und Rache kreist. Die Heldensage erzählt von dem Volk der Nibelungen, dem Helden Siegfried, der durch das Bad im Drachenblut unverwundbar wurde, von seiner Liebe zu Kriemhild, der Tochter der Wormser Herrscher, und Brünhild, der Königin aus dem hohen Norden. Weiter handelt die Sage von der Rache Kriemhilds an den Burghunden durch die Heirat mit dem Hunnen-König Etzel, von dem Schatz der Nibelungen, der irgendwo im Rhein versank, durch die Hand Hagens, die auch Siegfried durch einen hinterhältigen Speerstoß in die Schulter tötete.

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