Theateraufführung
Wie „J’existe“ Menschen in Armut aus dem Schatten ins Scheinwerferlicht rückt
Durch ein ambitioniertes Zusammenspiel von Kunst und Menschlichkeit setzt das Projekt „J’existe“ ein kraftvolles Zeichen für Personen, die in prekären Verhältnissen leben und in unserer Gesellschaft ein Schattendasein fristen. Zu Besuch bei den Proben.
Ein Kunstprojekt mit Darsteller*innen, die in Armut leben: „J’existe“ Foto: Carole Theisen
Initiiert durch die Menschenrechtsorganisation ATD Quart Monde und das Künstlerkollektiv MASKéNADA lädt das Projekt „J’existe“ das Publikum ein, Armut neu zu denken und sie gewissermaßen emotional zu erleben: Im Rahmen einer Theateraufführung am 16. November um 18 Uhr in der „Banannefabrik“ in Luxemburg-Stadt, eingebettet in eine zweitägige Veranstaltungsreihe mit Diskussionsrunde, taucht das Publikum in die Welt jener Menschen ein, deren Leben von Entbehrung, aber auch von Stärke geprägt ist.