Musik
„Who listens to us anyway?“: „EBM“ von den Editors
Eins muss man den Editors lassen – richtig langweilig wird es einem nie bei dieser Band. Während sich andere Postpunk-Acts wie Interpol seit Jahrzehnten an Variationen einer Blaupause abarbeiten und stets nur nuancenhaft weiterentwickeln, war bei den Editors bereits nach zwei Platten Sense mit der tollen Indie-Post-Punk-Melange.
Die Editors beim Konzert in der Rockhal. Foto: Editpress/Alain Rischard
Auf „The Back Room“ und „An End Has a Start“ folgte mit „In This Light and on This Evening“ eine Elektroplatte, die damals polarisierte, aus heutiger Sicht aber ein abenteuerlicher Schritt aus der Postpunk-Sackgasse bedeutete.