Buch von Islamwissenschaftler

Wenn muslimischer Antisemitismus schon in der Kinderstube vermittelt wird

Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi berichtet, wie in Algerien das Freitagsgebet stets mit dem Ruf „Möge Allah die verfluchten Juden erniedrigen und zerstören“ beendet wurde

Der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi berichtet, wie in Algerien das Freitagsgebet stets mit dem Ruf „Möge Allah die verfluchten Juden erniedrigen und zerstören“ beendet wurde Foto: AFP/Atta Kenare

Abdel-Hakim Ourghi weiß, wovon er schreibt: „Mit 23 Jahren kam ich als indoktrinierter Antisemit nach Deutschland.“ In Algerien war ihm als Kind eingetrichtert worden, „dass der Jude der ewige Feind der Muslime ist“. Das Freitagsgebet in der Moschee beendete der Imam stets mit dem Ruf „Möge Allah die verfluchten Juden erniedrigen und zerstören.“ Jahre habe es gedauert, bis er in Deutschland während des Studiums der Philosophie und Islamwissenschaft „lernte, dass Juden nicht die Feinde der Muslime und nicht anders als andere Menschen sind“.

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