documenta
Weiter Empörung nach Fund antisemitischer Werke
Der erneute Fund von Werken mit antijüdischen Stereotypen auf der documenta sorgt weiter für Empörung. Der Interims-Geschäftsführer der Weltkunstschau, Alexander Farenholtz, weist Forderungen nach einem Abbruch der Ausstellung jedoch zurück.
In den „Archives des luttes des femmes en Algérie“ wurden vor drei Wochen weitere als antisemitisch kritisierte Motive gefunden Foto: Uwe Zucchi/dpa
Trotz der erneuten Funde von Arbeiten mit antijüdischen Stereotypen auf der documenta fifteen in Kassel ist ein Abbruch der Schau für Interims-Geschäftsführer Alexander Farenholtz keine Option. „Ich habe nicht das Gefühl, dass die Stimmung auf der documenta solche Forderungen widerspiegelt“, sagte er in Kassel. „Und das ist auch ganz sicher nicht die Stimmung, die bei der Künstlerischen Leitung und bei mir herrscht.“