Umwelt 

Wasserbillig: Nilgänse werden zur Plage 

Nilgänse, Schwäne und Enten bevölkern schon seit Langem die „Spatz“ in Mertert-Wasserbillig. Dort münden Mosel und Sauer ineinander. Einwohner wie Touristen füttern die Tiere und vor allem die Nilgänse haben sich rasant vermehrt. Sie sind zur Plage geworden, weswegen sich die politisch Verantwortlichen an das Umweltministerium gewandt haben. Bislang ohne Erfolg.

So sah es am Donnerstagnachmittag an der „Spatz“ aus 

So sah es am Donnerstagnachmittag an der „Spatz“ aus  Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Wenn es um die Gänse geht, ist der LSAP-Bürgermeister von Mertert-Wasserbillig schnell in Rage. „Das hat extrem zugenommen in den letzten Jahren“, sagt Jérôme Laurent. „Die Gänse gehen auch ins Dorf, legen den Verkehr lahm und laufen auf den Campingplatz.“ Für den Tourismus sei das nicht mehr tragbar, zumal sie mit ihrem Kot die Promenade am Ufer stark verschmutzen. Der Gestank sei heftig, so Laurent.

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