Tradition

Was das Schmiedetreffen in Pettingen über das Handwerk in Luxemburg verrät

Wer am Wochenende in Pettingen bei Mersch unterwegs war, für den klang es fast so, als wäre die alte Burg zu neuem Leben erwacht. Hier fand das 7. Internationale Schmiedetreffen statt. Wir haben vor Ort mit dem passionierten Schmied Romain Ruscitti über den Beruf und seine Wichtigkeit für Luxemburg gesprochen.

Das Hämmern der Schmiede war in Pettingen am Samstag im ganzen Dorf zu hören

Das Hämmern der Schmiede war in Pettingen am Samstag im ganzen Dorf zu hören Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Der Klang von Hammerschlägen auf glühendes Metall und der Geruch von brennender Kohle liegen in Pettingen in der Luft. An mehreren Stationen sind hier Schmiede am Werk und zeigen ihr Können, umringt von neugierigen Besuchern, die denjenigen, die gerade Zeit haben, Löcher in den Bauch fragen. Dazwischen steht auch Romain Ruscitti. Der 67-Jährige ist ein langjähriges Mitglied der Hephaistos-Bruderschaft. Die Vereinigung gibt es seit rund 29 Jahren und zählt mittlerweile rund 35 Mitglieder. Ihr Ziel ist es, den Beruf des Schmieds in Luxemburg zu bewahren – und ihren Hauptsitz hat die Bruderschaft im Bauernmuseum in Peppingen. 

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