Wissenschaft

Warum wir Tierbabys so süß finden: Ein Professor über den Effekt von Kulleraugen und Pausbacken

Kulleraugen, Stupsnase und ein tapsiges Auftreten: Der Verhaltensbiologe Norbert Sachser erklärt, warum wir Tierkinder so süß finden und was die Schlüsselreize mit uns machen.

Das Zwergflusspferd Toni schwimmt im Wasser in einem Gehege im Hippo Bay im Zoologischen Garten Berlin

Das Zwergflusspferd Toni schwimmt im Wasser in einem Gehege im Hippo Bay im Zoologischen Garten Berlin Foto: dpa/Carsten Koall

„Ach wie süß“, sagen viele Leute beim Anblick eines Wesens mit großen Augen, einer hohen Stirn und einer kleinen Stupsnase. Das Kindchenschema wirkt – nicht nur bei Menschenkindern, sondern auch bei Tiernachwuchs. Aber warum eigentlich? Die beschriebenen Merkmale sind für den Menschen Reize, die ein positives Gefühl auslösen, erklärt Norbert Sachser, Professor am Institut für Neuro- und Verhaltensbiologie der Universität Münster: nämlich „dass man sich um dieses kleine Wesen kümmern möchte“.

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