Autofestival

Warum das Laden für E-Autos nicht überall gleich einfach ist

Mit dem Autofestival rückt für viele Menschen der Umstieg auf ein Elektroauto in den Fokus. Entscheidend ist oft, wo geladen werden kann. Luxemburg verfügt über ein dichtes Netz an Ladepunkten – doch nicht jeder Standort ist wirtschaftlich sinnvoll.

Gemeindemitglieder installieren Ladestationen für Elektroautos als Teil des Ausbaus der Luxemburger Ladeinfrastruktur

Die Gemeinden spielen eine essenzielle Rolle im Ausbau der Luxemburger Ladeinfrastruktur Foto: Editpress/Alain Rischard

Das Autofestival ist wieder da – und mit ihm die Frage, ob sich der Umstieg auf ein Elektroauto lohnt. Für viele Interessierte hängt die Antwort vor allem an einem Punkt: Wo kann ich mein Auto laden, wenn ich keinen privaten Stellplatz habe? Luxemburg verfügt derzeit über rund 3.250 öffentliche Ladepunkte. „Das entspricht etwa einem Ladepunkt pro Kilometer Straße – damit liegen wir auf dem ersten oder zweiten Platz im europäischen Vergleich“, sagt Peter Recking, „Ladelotse“ bei der Klima-Agence. Er berät Gemeinden beim Ausbau der Ladeinfrastruktur und hat bereits mit 55 Gemeinden zusammengearbeitet. „Meine Arbeit ist es, die Menschen in den jeweiligen Gemeindedienststellen zu sensibilisieren und die Kommunen zu informieren, was ihre Rolle in dieser Transition ist.“

Besonders wichtig sei dabei das Schnellladenetz. Seit 2022 habe sich die Zahl der Schnellladestationen verfünffacht – von rund 100 auf 510 Ende 2025. Laut Recking leben 95 Prozent der Bevölkerung im Umkreis von zehn Kilometern Luftlinie zu einer solchen Station. „Die Wege sind also nicht länger als zu einer Tankstelle“, sagt er.

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