Contern
„War das real oder nur ein Traum?“ Gemeindepolitiker reagieren auf Eklat
Nach der Gemeinderatssitzung vom Dienstag werden nun die Scherben gekehrt. Während die Gewerkschaft OGBL und die Koalitionspartei LSAP zur Deeskalation aufrufen, müssen die Gemeinderäte den Tag erst einmal sacken lassen. Das Tageblatt hat sich bei ihnen erkundigt.
Die Mobbingaffäre in Contern hat einen neuen Tiefpunkt erreicht Foto: Editpress/Alain Rischard
Die Mobbingaffäre hat nach der desaströsen Gemeinderatssitzung vom Dienstag einen neuen Tiefpunkt erreicht. Wie das Tageblatt zuerst berichtete, ist LSAP-Schöffin Stéphanie Ansay zurückgetreten. Anschließend stimmte die LSAP bei der Frage, ob weiter juristisch gegen die zwei Mitarbeiter der Gemeinde vorgegangen werden soll, gemeinsam mit der Opposition gegen den Koalitionspartner CSV. Die Fehde vor Gericht ist damit beendet. Die Abstimmung selbst verlief unter hoher Anspannung, denn im Publikum befand sich nicht nur das Personal, das sich hinter die Bürgermeisterin Marion Zovilé-Braquet (CSV) stellte. Es waren eben auch jene beiden Mitarbeiter gekommen, gegen die die Gemeinde vor Gericht ziehen sollte – mitsamt Angehörigen.