Tourismus 

Wandern: „Ab ins Grüne“ ist ein Hype 

In Zeiten des Lockdowns war die Natur eine der einzigen Freizeit-Alternativen an der frischen Luft. Wandern erlebte dabei einen wahren „Hype“. Während der Ausgehbeschränkungen war die Nachfrage hoch, manche Wege in Luxemburg waren zeitweise sogar zu voll. Diese Beobachtung hat nicht nur das „Office régional du tourisme – région Mullerthal”, kurz ORT Mullerthal, in den letzten zwei Monaten gemacht.

Große Nachfrage nach Infos über Wanderwege während der Zeit des „Confinement“: Seit Pfingsten steigt nach Angaben des ORT Müllerthal  die Nachfrage von Gästen, die in der Region übernachten und den Mullerthal Trail in Tagesetappen laufen wollen. 

Große Nachfrage nach Infos über Wanderwege während der Zeit des „Confinement“: Seit Pfingsten steigt nach Angaben des ORT Müllerthal  die Nachfrage von Gästen, die in der Region übernachten und den Mullerthal Trail in Tagesetappen laufen wollen.  Fotos: Editpress/Julien Garroy

„So vielen Menschen wie in der Zeit der Ausgehbeschränkungen bin ich im Wald noch nicht begegnet“, sagt Romain Buschmann (65) auf dem Parkplatz am Fuß des Schlosses in Burglinster. Von dort starten fünf Wanderwege. Insgesamt gibt es 23 Wege in der Gemeinde Junglinster. Der Präsident der „Fédération luxembourgeoise de marche populaire“, kurz FLMP, ist immer noch erstaunt, obwohl er das kennt. Vor zehn Jahren hat er selbst das Wandern für sich entdeckt und anschließend den Verein „Lënster Trëppler“ gegründet. 

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