Luxemburg

Von wegen „Ein Gläschen geht noch“: Suchtverband ruft „Dréchene Januar“ aus

Wenn schon morgens der Tag mit einem Drink beginnt oder sogar beginnen muss, um zu funktionieren, dann stimmt etwas nicht. Geschätzte 30.000 Menschen sind in Luxemburg alkoholabhängig. Zum ersten Mal hat der Suchtverband Lëtzebuerg, der Dachverband der Drogen- und Suchthilfeeinrichtungen im Land, den „Dréchene Januar” ausgerufen, um für den Missbrauch zu sensibilisieren.

Von wegen „Ein Gläschen geht noch“: Suchtverband ruft „Dréchene Januar“ aus

Foto: Pixabay

Der Chef denkt über Sanktionen nach, der Partner droht mit dem Ende der Beziehung, oder ohne Alkohol ist der Alltag nicht mehr zu bewältigen: Mit Geschichten wie diesen kommen alle Patienten ins „Centre Äddi.c“ in Luxemburg-Stadt, einer Abteilung des „Centre hospitalier neuro-psychiatrique“ (CHNP) in Ettelbrück. Der Grund ist übermäßiger Alkoholkonsum. Die ambulante Tagesklinik hilft Suchtpatienten, die Krankheit in den Griff zu bekommen.

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