Vermisst
Von dem Luxemburger Nicolas Holzem fehlt immer noch jede Spur
Seit genau einem Jahr wird der Luxemburger Nicolas Holzem in Südamerika vermisst. Entgegen seinen Gewohnheiten hat sich der Motorradfahrer seit Mitte Juni 2019 nach seiner Einreise in Bolivien scheinbar bei niemandem mehr gemeldet, nicht bei seinen Schwestern und auch nicht bei seiner Tochter. Eine beunruhigende Tatsache. Die Suche nach ihm ist keine leichte Aufgabe. Weder für die Familie des 45-Jährigen noch für die Polizei sowie den Untersuchungsrichter. Die Informationen darüber, was in den letzten zwölf Monaten geschehen sein könnte, sind sehr spärlich. Die Auswertung von einer Kreditkarte und zwei Computern ist bis heute offiziell nicht mitgeteilt worden.
Nicolas Holzem ist Elektro- und Toningenieur. Mit seiner weißen Suzuki DR650, einer Gitarre und leichtem Gepäck ist er vergangenes Jahr durch Südamerika getourt. Seit Mitte Juni 2019 fehlt vom 45-Jährigen jede Spur. Nicolas, der perfekt spanisch spricht, ist am 16. Juni 2019 an der peruanisch-bolivianischen Grenze ein letztes Mal offiziell registriert worden. Scheinbar hat er… Foto:Archiv
Seit einem Jahr fehlt von Nicolas Holzem scheinbar jede Spur. Der Luxemburger war Mitte Juni 2019 mit seinem Motorrad in Südamerika unterwegs. Mit Gitarre und leichtem Gepäck. Am 30. Juli 2019 ist die Luxemburger Polizei über sein Verschwinden in Kenntnis gesetzt worden. Seine Schwester Sophie Holzem, die in Luxemburg lebt und arbeitet, hat offiziell eine Vermisstenanzeige erstattet, kurz zuvor hat sie das Luxemburger Außenministerium informiert. Bis heute aber ist ihr Bruder auf der Internetseite der Polizei nicht als vermisst aufgelistet.