Cosplay-Wettbewerb

Vom Schattenreich auf die Weltbühne: Jéson wird Luxemburg in Argentinien vertreten

Jéson mag Sport, Handarbeit und Geschichten. Leidenschaften, die am 7. September im Rampenlicht stehen werden, denn dann wird der 28-jährige Belgier Luxemburg bei einem Wettbewerb in Buenos Aires vertreten. Das Tageblatt hat er Schritt für Schritt durch den Herstellungsprozess seiner Rüstung und überlebensgroßen Waffe geführt. Außerdem erzählt er, warum er am Tag seiner Vorauswahl geweint hat, was er an KI kritisiert und worauf er sich in Argentinien freut.

Links: Jéson beim Nähen; rechts: Jazou auf der Bühne als Kayn aus dem Spiel „League of Legends“

Links: Jéson beim Nähen; rechts: Jazou auf der Bühne als Kayn aus dem Spiel „League of Legends“ Fotos: Jazou Cosplay; Krysthal Photography/Mélanie Meinbach

Die Schaumstoff-Waffe mitsamt LED-Effekten ist eingepackt. 1,85 Meter misst sie in vollem Umfang. Für die Reise nach Buenos Aires muss sie in mehrere Teile zerlegt werden, der Wiederaufbau erfolgt vor Ort, genau wie Maske, Perücke und das aufwändige Make-up. Am 7. September wird Jéson alias Jazou Cosplay Belgien und Luxemburg beim Yamato Cup, einem der ältesten und bekanntesten Cosplay-Wettbewerbe, vertreten. Im April ging der junge Mann aus Mons, der sich ebenfalls für Natur und Kochen interessiert, beim Japan Day in Arlon als „dauphin“ hervor – und rückt nun für den Erstplatzierten, Orriix, nach. Dieser verzichtet wegen beruflicher Verpflichtungen auf die Teilnahme und drückt seinem „dauphin“ nun die Daumen. Doch dieser Tag in Arlon war reich an Emotionen.

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